Zu einer Atemschutzfortbildung trafen sich am Samstag den 20. Oktober die Freiwilligen Feuerwehren aus Groß Boden und Stubben. Um 9 Uhr ging es mit einem Theorieteil und einem Lehrfilm los. Angesprochen wurde unter anderem die für den Atemschutzeinsatz wichtige Schutzausrüstung wie Einsatzjacke, Einsatzhose, Helm und natürlich das Atemschutzgerät. Im Anschluss gab es für alle Teilnehmer ein kleines Frühstück und danach ging es mit der Einsatzübung los. Auf dem Reiterhof Brennerkaten in Groß Boden wurde durch den Brandschutzingenier Thomas Krieg aus Stubben die Reithalle mit Nebel und einer Brandsimulationsanlage präpariert. Sechs Atemschutzgeräteträger machten sich bereit und rüsteten sich mit Atemschutz aus. Der erste Trupp ging mit einem C-Strahlrohr vor und durchsuche den unteren Bereich der Halle nach vermissten Personen und musste hier auch das Feuer bekämpfen. Der zweite Trupp ging in das Casino in das erste Obergeschoss und durchsuchte dieses. Dort konnten die Feuerwehrleute drei Kinder über die Treppe retten und in Sicherheit bringen. Als der zweite Trupp wieder raus war konnte der dritte Trupp mit der Brandbekämpfung zusammen mit dem ersten Trupp beginnen. Nach rund einer Stunde war die Übung beende. Alle Teilnehmer und auch die Übungsleiter Arne Mundt aus Groß Boden und Heinz Grube aus Stubben waren mit dem Ablauf zufrieden. „Ich bedanke mich für die Organisation der Übung durch die beiden Atemschutzgerätewarte“ so Groß Bodens Gemeindewehrführer Klaus-Dieter Mundt. Auch Stubbens Wehrführer Hans-Heinrich Möller war mit der Übung zufrieden. „Vielleicht kann man solch eine Atemschutzfortbildung in den nächsten Jahren ausbauen und vielleicht noch andere Wehren mit dazu einladen“ so Möller in der Nachbesprechung.

Der Einsatz von Atemschutz ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Durch die Giftigen Gase die bei Bränden entstehen ist es fast bei jedem Brandeinsatz erforderlich Atemschutz zu tragen. Doch für die Feuerwehren besonders auf dem Land ist es nicht einfach immer genug Atemschutzgeräteträger an den Einsatzstellen zu bekommen. Besonders Tagsüber wenn viele zur Arbeit sind, haben die Feuerwehren ziemliche Personalprobleme.

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Übungsdienst 1.11.2007 - Atemschutz Atemschutzausrüstung erweitert