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Es war am 13. Juli 1955, die Firma Richard Winckelsesser aus Lübeck lieferte der Freiwilligen Feuerwehr Groß Boden eine neue Feuerwehrpumpe, eine TS 8/8. Diese wurde damals von der Firma Klöckner-Humboldt-Deutz AG aus Ulm gebaut. Den Vierzylinder-Viertakt-Motor der 28 Pferdestärken hat, wurde von der Firma Volkwagen in Wolfsburg gebaut. Die Kosten für die Tragkraftspritze lagen damals bei 3.470 DM. Früher war das noch eine menge Geld.
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Die Tragkraftspritze hat schon einiges durchgemacht. Bis 1975 wurde die Pumpe, die 800 Liter bei 8 bar Druck durch die Schläuche fördert, mit einem TSA zu den Einsätzen gefahren. Das damalige Einsatzfahrzeug, war ein Anhänger der von einem Trecker durchs Dorf gezogen wurde. Ab 1975 wurde die schon 20 Jahre alte TS 8/8 mit einem Ford Transit und ab 1998 mit einem Mercedes chauffiert. Um die alte Lady in gang zu bekommen muss man noch mit einer Kurbel den Motor starten. Das ist nach wie vor nicht ganz einfach, denn das Aggregat hat weder ein E-Starter noch eine Batterie.
50 Jahre hat die alte Spritze bei Bränden und Übungen für Druck in den Schläuchen gesorgt, und Sie wird wohl hoffentlich noch viele Jahre weiter den Dienst tun. Somit ist es die älteste Tragkraftspritze im Kreis Herzogtum-Lauenburg, die noch im Einsatz ist.
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